Cocido Madrileño: Ein Topf für kalte Tage

Der kulinarische Tagestipp für den 6. Februar: Eintopf hat in Deutschland und vielen anderen Ländern eine lange Tradition. Früher war es ein Arme-Leute-Essen, denn oft wurden Reste dafür genutzt oder einfacheres Fleisch. Heutzutage sind gute Eintöpfe begehrt und oft auch nicht billig. In Spanien einer der typischsten seiner Art stammt aus Madrid, der Cocido Madrileño. Er ist etwas ganz besonderes, wird über Stunden gekocht und in drei Gänge aufgeteilt bzw. serviert. Zunächst isst man die Brühe, angereichert mit Suppennudeln, dann folgen Kartoffeln und die verschiedenen Gemüse, wobei man in Spanien dazu vor allem Kichererbsen verwendet. Schließlich das Fleisch.

In Palma gibt es im Restaurant „Santa Eulàlia“ so einen Cocido – und zwar bis Ende April täglich. Allein neun Fleischsorten und Würste werden serviert (vom Rind, Huhn und Schwein). Dazu noch ein Glas Sekt zum Ameuse Geule, einer Krokette, gemacht aus Cocido-Bestandteilen. Und abschließend ein Dessert, das man sich aus der Karte wählen kann. Alles zusammen kostet 28 Euro. Aber Achtung: man sollte Hunger mitbringen, denn die Portionen sind üppig! Genau das richtige für kalte Tage, zudem sitzt man in einem schön ausgestatteten Gewölbe-Restaurant inmitten von Natursteinwänden.

Santa Eulàlia, C/ Santa Eulàlia 7, Tel.: 971 715 717, www.restaurantesantaeulalia.com

rfwbs-sliderfwbs-sliderfwbs-sliderfwbs-sliderfwbs-slide