Boris Becker: Neuer Ärger wegen Haus – Versteigerung droht

Boris Becker auf Mallorca Foto: Mercedes Benz/Pierskalla

Er ist auf vielen Partyplätzen dieser Welt zuhause, ihm gehören Mercedes Benz-Autohäuser und Beteiligungen an Sportfirmen: Boris Becker. Der rührige Geschäftsmann in eigener (Vermarktungs-)Sache hatte jedoch mit seinem Haus “Son Coll” im Nordosten auf Mallorca seit Beginn der Bauarbeiten Ärger. Zu groß, falsche oder keine Genehmigungen, Teil-Abriss – Rechtsstreitigkeiten ohne Ende. Bis Boris Becker das Ganze zuviel wurde. Seit einiger Zeit steht das Anwesen zum Verkauf.

Doch bevor dieser millionenschwere Deal über die Bühne gehen kann – noch ist kein Käufer in Sicht und ein Gerichtsbeschluss über eine Pfändung ließ potentielle Käufer ebenfalls zögern – droht neues Ungemach. Die spanische Gartenbaufirma Jardines Alfabia wurde laut Aussagen der Firma nicht von ihm bezahlt und ging vor Gericht. Dort wurde entschieden, dass Becker das Geld – es sind immerhin 276.000 Euro plus die Kosten des Rechtsstreits – zahlen muss. Was aber bis jetzt nicht geschehen ist. Die Pfändung war der erste Schritt. Da hofften die Gläubiger aus der Verkaufssumme bezahlt zu werden. Doch noch ist das Haus im Becker-Besitz – und der weigert sich beharrlich zu zahlen.

Als Folge der Nicht-Zahlung könnte nun eine Zwangsversteigerung anberaumt werden. Geboten würden rund 2.900 qm Wohnfläche, allerdings nur mit der dazugehörigen Parzelle, da Becker ja mehrere Grundstücke zusammengelegt hatte. Das gesamte Grundstück beläuft sich auf circa 265.000 qm mit allem, was das Luxusherz begehrt wie Hubschrauberlandeplatz, Swimmingpools, Tennisplätze, Gästehaus etc.

Apropos: Die Gartenbaufirma steht mit ihrer Forderung nicht alleine, eine Baufirma fordert von Becker bzw. seiner Firma knapp 500.000 Euro für nicht bezahlte Instandhaltungsarbeiten auf „Son Coll“. Auch da erwartet den ehemaligen Tennisstar auf Mallorca ein Verfahren im Sommer. Laut Gerüchten in der deutschen Presse steht es jedoch aktuell finanziell nicht gut um den rothaarigen Bonvivant, denn ein anderes Verfahren in Deutschland ging erst kürzlich gegen ihn aus, auch dort musste er knapp 750.000 Euro zahlen.

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