Der Residenten-Rabatt bei innerspanischen Reisen bleibt

Residenten-Rabatt bei Fluegen zum Festland, Foto: Zender

Die spanische Regierung muss sparen, die Wirtschaftskrise lässt kaum anderes zu. Fraglich ist immer nur, woran man sparen kann – oder sollte…  Aktuell (Freitag 30.03.) wurde in Madrid verkündet, dass dies in Bezug auf Mallorca die Zuschüsse für die Residentenflüge und -fähren sowie den Straßenbau betreffen soll. Satte 65 Millionen will man allein am Residenten-Rabatt einsparen, das wären 16,5 Prozent, verglichen mit den Zuschüssen des Vorjahrs.

Letzteres ist ok, denn Mallorca ist straßenmäßig ohnehin gut vernetzt. Ersteres würde natürlich auf große Negativreaktionen stoßen. Daher hat die hiesige Balearenregierung beschlossen, die fehlenden Gelder selbst beizusteuern, um sich nicht den Unmut der Bevölkerung zuzuziehen. Insofern bleibt (bis auf Weiteres) der 50prozentige Rabatt bestehen, den man erhält, wenn man von oder zum Festland fährt oder fliegt.

Die Subventionen für den Straßenbau – in diesem Fall die Balearen und die Kanaren betreffend – will die spanische Regierung um circa 62 Prozent reduzieren. In konkreten Zahlen würde der Vorjahres-Zuschuss von 341 Millionen Euro auf 129 Millionen Euro sinken.

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