Erhöhung der Mehrwertsteuer ab 1. September

Golf Son Antem West

Na ja, ob das so eine gute Idee ist? Die Preise für Greenfees auf den Golfanlagen – auf Mallorca sowieso schon nicht gerade billig – steigen in Zukunft, denn Golfsport fällt nicht mehr unter touristische Angebote, die ab September auch weiterhin einen reduzierten Mehrwertsteuersatz zahlen. Dort gilt ab September die minimale Erhöhung von bislang 8 auf 10 Prozent. Somit werden in Zukunft fürs Golfen 21 statt 8 Prozent berechnet. Wieso Golfen, eine durchaus von zahlreichen Touristen getätigte Sportart, nicht mehr touristisch sein soll, entzieht sich jedem nachvollziehbaren Grund. Zumal Touristen und Residenten die Mehrheit der Golfer auf den Balearen stellen und nicht nur auf dem Platz viel Geld lassen, sondern auch in Hotels, Restaurants und anderen Einrichtungen. Hinzu kommt, dass der Golftourismus nicht nur auf den Sommer beschränkt ist.

Es gibt immer den Tropfen, der ein Fass zum Überlaufen bringt. So schön Mallorca auch ist, und so wunderbar die über 20 Golfplätze sind, so werden sich sicherliche etliche Golfer in Zukunft überlegen, ob sie die steigenden Preise in Kauf nehmen. Andere Länder haben auch gute Golfmöglichkeiten… Und so hofft man, dass die Mehrwertsteueranhebung nur eine weitere temporäre Maßnahme ist, die wirtschaftliche Krise abzufedern.

Auch in anderen Bereichen, die zumindest grenzwertig auch von touristischer Wichtigkeit sind, wird die Mehrwertsteuerhöhung drastische Erhöhungen zur Folge haben. Denn erhöht wird von 8 auf 21 Prozent auch der Eintritt in Spas, Fitnesszentren, Schwimmbädern, Sportanlagen, Segelschulen, Tennisclubs, Bowlingcenter, Discos und Shows.

Noch eklatanter wird die Erhöhung bei vielem, was Schulkinder betrifft. Also Stifte , Hefte etc. Hier galt bislang ein ermäßigter Steuersatz von 4 Prozent, der sich aber ebenfalls um satte 17 Prozent auf 21 erhöht. Nur Lehrbücher oder Kartenmaterial bleiben reduziert. Da lohnt sich in den kommenden Tagen noch ein Kauf oder auch der Gang zum Friseur oder ins Kino. Der reduzierte Satz von 4 Prozent gilt ab 1. September lediglich noch für Grundnahrungsmittel, Bücher und Zeitungen/Zeitschriften.

 

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