Feria de Abril – Feria andaluza

Die Nacht vom 26. April markiert den Startschuss für die diesjährige 24. “Feria de Abril”– die kleine Schwester des großen Volksfests im andalusischen Sevilla. Dann schmeißen sich die Männer in ihre “traje de corto” (kurze Jacke, enge Hosen) und die Frauen in dieFira de Abril 2 “farales”, die prächtigen, vorzugsweise rot gemusterten Flamenco-Kleider mit vielen Rüschen und Volants. 1847 gegründet, war die Feria früher ein Getreide- und Viehmarkt. Von den Frauen, die ihre Männer begleiteten, wurde sozusagen der gesellschaftliche Teil des Markts bestritten. Schon früher trafen sie sich in Zelten mit spitzen Dächern, den “casetas”, die auch heute die Optik der Feria bestimmen. Diese Zelte werden zum Teil aufwändig dekoriert und gehören traditionell spezifischen Familien oder Firmen bzw. Restaurants. Musikalisch dominieren Flamenco und Sevillana, eine Art Volkstanz mit Flamenco-Elementen.

Auf Mallorca werden 10 Tage lang (bis 5. Mai) im Gewerbegebiet Son Rossinyol (Ausfahrt Sóller der Via Cintura) die Häuschen und Zelte stehen, in denen Flamenco getanzt, Tapas gegessen und getrunken wird. Hinzu kommen spektakulären Darbietungen auf Pferden und Kutschenparaden. Geöffnet sind die Zelte an den Wochentagen von 10 Uhr bis 2.00 Uhr. An den beiden Wochenenden beginnt die Feria jeweils um 10 Uhr am Vormittag, und endet um 4.30 Uhr morgens. Parken ist auf dem benachbarten Gelände möglich, dort gibt es Stellplätze für circa 1.000 Wagen. Während der Feria de Abril wird der Städtische Verkehrsbetrieb von Palma (EMT) einen speziellen Bus-Shuttle einrichten, der alle 20 Minuten verkehren wird. Die Busse starten in der Calle Manacor und nehmen Fahrgäste an mehreren Haltestellen des Stadtgebietes auf.          Polígono Son Rossinyol, Gremio Hortelanos.

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