Jagd auf die asiatische Wespe

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Am Sonntag versammelten sich über 30 Freiwillige und mehere Offiziere in verschiedenen Teilen im Tal von Sòller, um Jagd auf die asiatische Wespe (Vepa veluntina nigrithorax) zu machen. Sie gilt als Bedrohung für Honigbienen und der Zukunft der Bienenzucht.

Morgens und 08.30 Uhr trafen sich die Freiwilligen auf dem Puig d’en Canals, wo sie von Fachleuten erwartet wurden und Anweisungen erhielten. Nachdem sich mehrere Gruppen gebildet hatten, verteilten sich die Helfer in verschiedene Waldgebiete wie den Torrent-Dur oder Bàltix sa Figuera.

Am Ende des Tages konnten einige Exemplare in den Fallen gefangen werden.

Die asiatische Wespe ist eine in Südostasien beheimatete Hornissenart. Erstmals wurde sie in Südfrankreich im Jahre 2005 entdeckt und verbreitet sich seit dem rasant in Europa.

Wie alle Wespen- und Bienenvölker gibt es eine Königin mit einer Länge von ca. 3 cm, die Arbeiterinnen erreichen 2,4 cm. Die Tiere leben räuberisch und jagen im Flug verschiedene Insekten darunter auch Honigbienen, die sie direkt vor deren Fluglöchern fangen. Dabei können sie rückwärts fliegen. In grösserer Zahl sind sie eine Gefahr für die Imkerei.

 Mittlerweile ist sie auch in Galzien und Portugal nachgewiesen sowie seit 2012 auch in der Provinz Girona (Katalonien).

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