Inselregierung investiert in den Naturpark Albufera

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Das balearische Umweltministerium überprüfte bei einem Ortstermin in dieser Woche, die Ausbaggerung des Hauptwasserkanals im vergangenen Dezember.  Dabei wurde der 1.700 Meter lange Kanal auf 5 m verbreitert und auf 1,5 m Wassertiefe gebracht, diese Arbeiten haben  21.780 € gekostet. Diese aufwendige Aktion bringt verschiedene Vorteile um das Schutzgebiet zu erhalten. Neben einer verbesserten Sauerstoffversorgung im Wasser, wird auch verhindert, das die umliegenden Sümpfe überschwemmt werden, was wiederum den dort lebenden Fledermäusen, verschiedenen Vogelarten und den Schildkröten zugute kommt.

Der 1646,48 Hektar große Naturpark wurde durch das Dekret 4/1998 der Regierung der Balearischen Inseln im Jahr 1988 unter Schutz gestellt. Er gilt als Naturgebiet von besonderem Interesse (Àrea natural d’especial interès / ANEI) nach dem Gesetz 1/91 des balearischen Parlaments und als besondere Vogelschutzzone (Zona de Especial Interés para la Avifauna / ZEPA) nach der Richtlinie 79/409/EWG der Europäischen Kommission. Die Initiative wurde zu 30% von der Autonomen Gemeinschaft, zu 35% vom Staat und zu 35% durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) finanziert. Bei einem Brand im Februar dieses Jahres wurden 36 Hektar Schilfgras im Feuchtgebiet vernichtet.

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