Giftiger Rotfeuerfisch erobert das Mittelmeer

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Wissenschaftler der Universität Plymouth haben nach umfangreicheren Untersuchungen herausgefunden, das der giftige Rotfeuerfisch sich anschickt, im Mittelmeer heimisch zu werden, ursprünglich stammt er aus dem Roten Meer.  Es wurden bereits einige Exemplare  an der Südostküste Zyperns zur näheren Untersuchung gefangen, die sich dort auch schnell vermehren, Rotfeuerfische können im Idealfall alle vier Tage laichen und somit auch eine grössere Population aufbauen. Damit könnten sich die Probleme wiederholen, die der auffällige Fisch bereits in der Küstenregion der USA machte.

Die bis zu etwa 35 Zentimeter großen Raubfische ernähren sich von verschiedenen Fischen und Krustentieren. Als invasive Art gilt er so als Bedrohung für das Ökosystem im Mittelmeer, da er dort kaum natürliche Feinde hat und als Räuber sehr schnell den Bestand Einheimischer  Jungfische fressen kann.  Die Tiere gelangen auf direktem Weg über den Suezkanal ins Mittelmeer, der dank der Klimaerwärmung höhere Wassertemperaturen hat, in denen sich der Fisch wohl fühlt. Um dem entgegen zu wirken, könnte dieses wohlschmeckende Tier dann künftig durchaus öfter mal auf den Speiseplänen der Restaurants am Mittelmeer landen. Der Stich dieser Tiere ist sehr schmerzhaft, aber für den Menschen nicht tödlich. Bei Gefahr strecken die Feuerfische ihre giftigen Flossenstrahlen dem Angreifer entgegen, Taucher sollten sich also auf Abstand halten, wenn sie ihn dann mal entdecken.

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