Airbnb im Fokus der Steuerbehörden

Nach angaben des Unternehmens Terraferida bietet Airbnb auf Mallorca 14.858 Ferienwohnungen zur Vermietung an, auf den Balearen sind es insgesamt sogar 21.999 und in ganz Spanien 35.000 Angebote. Dabei wurde in der Saison 2015/16 angeblich nur 189.210 € Gewinn vor Steuern erwirtschaftet und dabei 81.285 € an das Finanzamt abgeführt. In der Saison 2016/17 wurde laut Terraferida aber tatsächlich Rund 294 Millionen Gewinn erwirtschaftet. Doch wie kommt diese Diskrepanz zu Stande?

Die spanische Tochterfirma Airbnb Marketing Services stellt nur Rechnungen an die irische Muttergesellschaft, die sich ausschließlich auf die erbrachten Marketing Dienstleistungen beziehen, nicht aber auf die lukrativen Vermittlungen. Dadurch ist das Unternehmen jetzt in den Fokus der spanischen Steuerbehörden geraten und es droht weiterer Ungemach durch das neue baelarische Gesetz für Touristenunterkünfte, welches Geldstrafen bis zu 400.000 € für Vermietungen bzw. Vermittlung ohne die notwendige touristische Lizenz vorsieht.

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